Social Media Trends 2022: Entwicklungen bei TikTok, Instagram & Co.

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Welche Social Media Trends zeichnen sich 2022 ab, auf die du unbedingt vorbereitet sein solltest? – Darum geht’s in diesem Beitrag, viel Spaß!

Ich hab ja die letzten Male schon über ein paar Strategien oder auch allgemeine Trends für 2022 gesprochen. Heute möchte ich das Ganze nochmal auf den Bereich Social Media herunterbrechen, denn auch hier tut sich natürlich super viel. Deshalb habe ich heute wieder 5 Trends für dich, die ich für 2022 sehe und auf die du vorbereitet sein solltest. Also, lass uns direkt loslegen!

Trend #1: TikTok dominiert weiter

TikTok ist aus der heutigen Social Media Landschaft und definitiv auch der modernen Musikindustrie nicht mehr wegzudenken. Gerade in den letzten zwei Jahren hat die Plattform unfassbar an Fahrt aufgenommen und einen Rekord nach dem anderen gebrochen. Mittlerweile wurde die App über 2 Mrd. mal runtergeladen und hat über 1 Mrd. aktive monatliche Nutzer. Das schaffen nur sehr sehr wenige Plattformen und TikTok wächst weiterhin rasant an.

Man sieht also ganz klar, dass TikTok eine super relevante Rolle in 2022 spielen wird und ich glaube sogar, dass es mit die wichtigste Plattform für Musiker:innen werden könnte. Die Chancen hier auf organische Reichweite und dadurch Wachstum sind wirklich gigantisch, weil einfach mehr Content-Nachfrage als Angebot vorliegt. Du kannst dort also bei 0 Followern starten und völlig durch die Decke gehen.

Ebenso ist TikTok nicht mehr eine reine Teenie-App, auf dem nur rumgetanzt wird oder so. TikTok ist mittlerweile sowohl in Sachen Zielgruppe, als auch inhaltlich viel breiter aufgestellt.

Ich würde sagen, dass die Plattform für mindesten 90% der Musiker:innen schon jetzt absolut relevant ist und für die restlichen 10% wird sie das vermutlich auch noch werden. Falls du dort also noch nicht unterwegs bist, dann schau dir das Ganze bitte unbedingt mal an. Sonst blickst du irgendwann zurück und denkst dir “hätte ich nur mal”…

Überlege einfach mal, wie du TikTok vielleicht in deine Social Media Strategie einbauen kannst und probier es einfach mal aus. 2022 wird hier einiges passieren und das solltest du nicht einfach an dir vorbei ziehen lassen.

Trend #2: (Kurz-)Videos sind das relevanteste Medium

Auch das zeichnet sich ja bereits ab. Über TikTok haben wir gerade schon gesprochen, aber genau so bei anderen Plattformen. Instagram fokussiert sich extrem auf Reels, YouTube pusht die eigenen Shorts total… alles geht in die Richtung Kurzvideos. Dieses Format wird immer beliebter und setzt sich eben auf verschiedensten Plattformen durch.

Persönlich glaube ich, dass es einfach gut in unsere extrem schnelllebige Welt reinpasst, ob man das jetzt gut findet oder nicht, so mal dahingestellt. Es geht aber definitiv immer weiter in diese Richtung und quasi mundgerechte Inhalte sind extrem relevant. 2022 sehe ich als das Jahr der Kurzvideos, denn sie sind wirklich überall und werden dort auch extrem gepusht.

Das schöne in meinen Augen daran ist, dass du deiner Kreativität wirklich völlig freien Lauf lassen kannst. Anstatt dich, wie normalerweise, auf eine Idee für ein ganzes Musikvideo festlegen zu müssen, kannst du jetzt einfach alle Ideen umsetzen. Du hast 37 Ideen, dann mach 37 kurze Videos. Damit gibst du deinen Fans 37 Möglichkeiten, deinen Song zu entdecken und eine Verbindung dazu aufzubauen.

Das Format an sich wird so schnell definitiv nicht wieder weg gehen, also solltest du dich definitiv damit beschäftigen. Heute gehört es in den meisten Fällen zu einer erfolgreichen Content-Strategie.

Trend #3: Lieber authentisch als “perfekt”

Was hat man in den letzten Jahren hauptsächlich bei großen Accounts auf Social Media gesehen? In den meisten Fällen war das ein perfektes Leben. Tolle Fotos, hochproduzierte Videos, alles war immer super. Die Follower konnten sich in diese Welt flüchten und diesem “Traumleben” nacheifern. Das ändert sich glücklicherweise aktuell drastisch.

Viele Leute sind diese vermeintlich perfekten Leben satt und sehnen sich nach authentischen Inhalten bzw. einfach der Wahrheit. Worauf basiert oftmals der Erfolg von Stories? In meinen Augen auf diesem oft ungeschönten Blick hinter die Kulissen und der Authentizität. Deine Fans wollen nicht mehr nur an deinen Highlights teilhaben, sondern genau so mitgenommen werden, wenn es gerade mal nicht so toll ist. Je authentischer und nahbarer du bist, desto besser können deine Fans auch eine Verbindung zu dir aufbauen.

Also mach dir keine Gedanken, was du posten kannst, wenn du mal in einer nicht so tollen Phase bist. Deine Fans wollen DICH sehen und nicht ein perfektes Leben. Das finde ich persönlich eine wirklich tolle Entwicklung, sowohl für die Fans als auch für dich als Musiker:in.

Trend #4: Interaktionen sind essenziell für Wachstum

Wir haben es in den letzten Monaten bei quasi jeder Social Media Plattform schon merken können, das wichtigste für Wachstum sind Interaktionen. Die Beiträge mit den meisten Likes, Kommentaren, Shares oder sonstigen Interaktionen, haben auch am meisten Leute erreicht. Das lässt sich ganz einfach erklären.

Instagram zum Beispiel will natürlich Inhalte pushen, die bei den Nutzern gut ankommen. Einer der wichtigsten Faktoren, um das festzustellen, sind nun mal Interaktionen. Wenn du 100 Leute erreichst und von denen 20 mit dem Post interagieren, ist das einfach besser als wenn es nur 10 Leute sind. Dadurch wirkt dein Content deutlich interessanter für die Nutzer und damit auch für Instagram. Bei anderen Plattformen ist das genau so.

Bei TikTok zum Beispiel haben die erfolgreichsten Videos viele Likes und vor allem eine hohe Watchtime, bei YouTube ist das ähnlich. Das kannst du quasi auf jede andere Plattform auch anwenden.

Wenn du also auf Social Media wachsen willst, dann musst du Inhalte produzieren, die deinen Fans super gefallen und mit denen sie interagieren. 2022 sind Interaktionen also das A und O für dein Wachstum auf eigentlich allen Plattformen.

Trend #5: Community ist wichtiger als Reichweite

Ich habe es in meinem vorletzten Video schon mal angesprochen, aber reine Reichweite ist 2022 quasi fast nichts mehr wert. Ohne eine aktive Community und echte Fans dahinter bringen dir diesen reinen Zahlen eigentlich gar nichts. Was bringen dir 10.000 Follower, wenn davon niemand mit dir interagiert, deine Songs hört oder dich irgendwie anders supportet?

Ich will das jetzt nicht nochmal komplett erzählen, aber auch finanziell ändert sich in der Hinsicht einiges. Früher wurde auf Social Media für Reichweite bezahlt, heute geht es immer stärker in Richtung Community. Unternehmen und Partner wollen ja auch Leute erreichen, die mit der Werbung interagieren und nicht nur Leute, die das potenziell sehen.

Für dich sollte eine der höchsten Prioritäten dieses Jahr also sein, dir eine Community aufzubauen und nicht einfach nur Zahlen. Schau dir hierzu auch gerne noch mein vorletztes Video mit 5 Tipps bzw. Strategien für 2022 an.


Wenn dir dieser Beitrag geholfen hat, dann kannst du gerne noch weitere Artikel für Musiker:innen lesen, unsere YouTube-Videos anschauen oder uns auf Social Media folgen. Und natürlich sind wir auch sehr auf dein Feedback als Kommentar oder E-Mail gespannt! Danke und viel Erfolg!

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