MBI 038: 3 Mio. neue Creator in nur einem Jahr auf Spotify & Avatare auf Social Media?

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Herzlich Willkommen zur 38. Folge des Music Business Insider Podcasts. Ich bin Yannic von Artistant und das erwartet dich heute:

3 Mio. neue Creator auf Spotify in einem einzigen Jahr.
Sind Avatare die Zukunft für uns?
Dein wöchentlicher Tipp.

Und damit herzlich Willkommen zur neusten Folge des Music Business Insider-Podcasts, dem Podcast über News, Trends, Tipps und echtes Insider Wissen aus dem Musikbusiness.

Wir haben einen neuen Monat und damit auch ein neues Gewinnspiel vor uns. Du hast jetzt also wieder die Chance eine individuelle Mentoring-Session mit mir zu gewinnen. Vor uns stehen 4 Februar-Folgen, also auch vier Buchstaben, aus denen sich dann am Ende ein Lösungswort ergibt. Also gut aufpassen und schon mal viel Glück, aber jetzt erstmal ab in die heutige Folge.

3 Mio. neue Creator auf Spotify in einem einzigen Jahr

Letzte Woche hat Spotify mal wieder Quartalszahlen präsentiert und neben den üblichen Informationen war auch eine sehr interessante Entwicklung mit dabei.

Kurz zur allgemeinen Entwicklung: Spotify hatte Ende 2021 180 Mio. zahlende User und insgesamt mit den werbefinanzierten Abos sogar 406 Mio. monatlich aktive Nutzerinnen und Nutzer. Aber wie gesagt, eine Entwicklung ist mir persönlich besonders ins Auge gefallen.

Ende 2021 hatte Spotify nämlich ganze 11 Mio. Creator auf der Plattform und das sind unglaubliche 3 Mio. mehr als noch ein Jahr zuvor. Allein 2021 haben also 3 Mio. völlig neue Creator etwas auf Spotify veröffentlicht. Hierzu zählen sowohl Musiker:innen als auch Audio Creator bzw. Podcaster:innen. Es finden also nicht nur immer mehr User den Weg zu Spotify, sondern das Wachstum an Creatorn bzw. daraus resultierend auch das Angebot sind sogar noch extremer.

Als Ziel hat sie sich der CEO Daniel Ek übrigens gesetzt, mal 50 Mio. aktive Creator auf Spotify zu haben. Wenn das Wachstum so weitergeht, könnte das definitiv mal erreichbar sein.

2020 wurden pro Tag ja schon ca. 60.000 Songs auf Spotify veröffentlicht, einige Zeit davor waren es noch 40.000. Wenn sich dieser Trend also weiter fortsetzt, dann musst du dich als Musiker:in gegen immer mehr Konkurrenz durchsetzen. Aber keine Angst… weil es so unfassbar einfach geworden ist, die eigene Musik auf Spotify & Co. zu veröffentlichen, ist hier natürlich nicht alles qualitativ super hochwertig. Wenn dein Song über 1.000 Streams hat, bist du damit schon mal fast in den Top-40% und bei über 10.000 Streams sogar in den Top-16%. Anders herum gesagt bedeutet das also auch, dass ein Großteil der Songs auf Spotify extrem untergeht. Einerseits natürlich, weil davon auch ein Großteil qualitativ nicht mithalten kann, andererseits aber sicherlich auch, weil Marketing dadurch immer wichtiger wird.

Einfach nur einen Song veröffentlichen reicht heutzutage leider meistens nicht mehr aus. Du musst dich durch eine durchdachte Positionierung und effektives Marketing von dieser Flut an Musiker:innen abheben und eine treue Fanbase aufbauen. Die Freiheit, die Musiker:innen heutzutage haben ist also ein riesiger Segen in meinen Augen, bringt aber natürlich auch gewisse Herausforderungen mit sich, die du meistern musst.

3 Mio. neue Creator und das heißt ja nicht nur Musiker:innen, ist aber eine unfassbar beeindruckende Entwicklung in meinen Augen. Die Musikindustrie, oder breiter gesagt die Audio-Industrie wird immer mehr demokratisiert. Noch vor einigen Jahren hätten nämlich über 99% dieser Creator überhaupt keine Chance gehabt ihr Kunst zu veröffentlichen und hörbar zu machen. Das ändert sich glücklicherweise, bringt aber wie gesagt auch Herausforderungen mit sich.

Sind Avatare die Zukunft in Social Media?

Eine weitere Entwicklung spielt sich bei Meta, der Mutter von Facebook, Instagram & Co. ab. Hier setzt man nämlich verstärkt auf sogenannte Avatare.

In der 27. MBI-Folge habe ich ja schon erzählt, dass Meta in Zukunft das sog. Metaverse bauen will. Das ist ja ganz vereinfacht gesagt eine virtuelle 3D-Welt, in der wir uns bewegen können. Das Ganze basiert dann auf diesen Avataren, also sozusagen 3D-Figuren, mit denen wir in diese Welt eintauchen. Ob diese jetzt genau so wie wir in der echten Welt oder komplett anders aussehen, ist dabei erstmal völlig egal.

Meta setzt aber bereits jetzt verstärkt auf diese Avatare in ihren bestehenden Apps. In Facebook und dem Messenger gab es sie ja jetzt schon eine Zeit lang, mehr oder weniger erfolgreich, aber nun kommen sie aber auch zu Instagram. Zukünftig soll man diese dann dort auch in Stories oder DMs verwenden können.

Ebenso haben sie den Erstellungsprozess und die möglichen Anpassungsoptionen der Avatare verbessert. So soll man noch mehr Möglichkeiten haben, den eigenen Avatar nach den persönlichen Wünschen zu bauen.

Dass man einen Avatar später mal im Metaverse braucht, das verstehe ich, aber sollten diese auch Einzug auf Social Media finden? Sollten wir uns hinter 3D-Figuren verstecken bzw. anders gefragt, können Fans eine Verbindung zu diesen Aufbauen? Ich bin mir da nicht so sicher. In den meisten Fällen bauen deine Fans ja eine Beziehung zu dir als Mensch auf und wollen auch dich sehen. Ob das mit einem Avatar auch so gut möglich ist, weiß ich noch nicht so genau.

Ich bin gespannt, wie sich das hier durchsetzt und wie diese benutzt werden. Aktuell verfügbar ist diese instagram-Funktion in den USA, Kanada und Mexiko. Mehr Länder sollen aber bald dazu kommen. Gib mir hierzu doch auch sehr gerne mal deine Meinung! Würdest du einen Avatar auf Social Media verwenden oder es gut finden, wenn das andere machen? – Ich bin gespannt!

Wöchentlicher Tipp

Und abschließend gibt es jetzt natürlich noch einen wöchentlichen Tipp für dich:
Versuche eine möglichst einheitliche Bildsprache bzw. einen roten Faden auf Social Media zu erreichen. Das klappt am besten, wenn du deine Fotos vor dem Upload selbst bearbeitest und versuchst immer einen ähnlichen Look hinzubekommen.

Ein super Tool hierfür ist die App Lightroom Mobile, denn diese ist erstmal völlig kostenlos und du kannst dir hier eigene Presets abspeichern. So kannst du deine Bilder professionell bearbeiten und dir deinen persönlichen Filter zusammenstellen. Das spart später einerseits sehr viel Zeit bei jedem Bild und du bekommst eben so einen roten Faden hin.

Das war es jetzt aber wieder für diese Folge des Music Business Insider Podcasts. Ich hoffe wie immer, dass dir die Episode gefallen hat und du einiges lernen konntest. Natürlich freue ich mich auch sehr über dein Feedback, Anregungen für zukünftige Folgen oder auch eine Bewertung auf deiner Podcast-Plattform. Und falls du es noch nicht getan hast, dann folge auch gerne dem Podcast und unseren anderen Kanälen, jetzt aber erstmal vielen Dank für’s Zuhören und bis zum nächsten Mal. Deine Musik hat es verdient gehört zu werden.


Wenn dir dieser Beitrag geholfen hat, dann kannst du gerne noch weitere Artikel für Musiker:innen lesen, unsere YouTube-Videos anschauen oder uns auf Social Media folgen. Und natürlich sind wir auch sehr auf dein Feedback als Kommentar oder E-Mail gespannt! Danke und viel Erfolg!

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