Erfolg als Produzent & Songwriter: Diese Schritte würde ich in dieser Situation gehen

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Wie kannst du als Produzent bzw. Songwriter heutzutage erfolgreich werden? – Das schauen wir uns in diesem Beitrag an, also viel Spaß!

Ich bekomme immer mal wieder Nachrichten oder Fragen von Musiker:innen, die eigentlich gar nicht selbst als Artist auftreten wollen. Hierbei handelt es sich dann meistens um Produzenten oder Songwriter, die ihre Musik eben nicht selbst veröffentlichen, sondern diese anderen Künstler:innen zur Verfügung stellen wollen.

Heute möchte ich dir mal meine Herangehensweise mit an die Hand geben, die ich in dieser Situation machen würde, um erfolgreich zu werden. Also lass uns direkt loslegen!

1. Referenzmaterial kreieren

Der erste Schritt, wenn man gerade damit anfängt, sollte definitiv sein, möglichst viel und gutes Referenzmaterial zu erstellen. Das heißt also selbst einfach super viele Songs schreiben oder viel produzieren.

Einerseits wirst du dadurch natürlich immer besser und steigerst deine Qualität, andererseits brauchst du am Anfang unbedingt sehr gute Beispiele, um dein Können zu demonstrieren. Das passiert alles noch, bevor du an die ersten Künstler:innen herantrittst. Schreib’ viele Songs, produziere Beats oder sonst etwas.

Als reiner Songwriter solltest du dir dafür (außer du kannst das natürlich selbst) auf jeden Fall auch guter Sänger und Sängerinnen suchen! Ebenso wäre eine gute Produktion deiner Demos sehr wichtig, dass sie so nah wie möglich an ein potenzielles Endprodukt herankommen. Das muss jetzt keine High-End Produktion sein, aber je besser die Songs auch produziert sind, desto besser kannst du sie auch vermarkten. Das gleiche gilt natürlich auch für Beats oder ähnliches. Je höher die Qualität ist, desto leichter tust du dich dann bei der Suche nach Artists.

Die wirklich besten Werke würde ich dann natürlich öffentlich irgendwie präsentieren. Idealerweise machst du das auf einer Website und nicht auf Social Media. Auf Social Media gehen diese Beispielproduktionsn bzw. -Songs nämlich sehr schnell wieder unter. Auf deiner eigenen Website kann man sie aber sehr schnell finden und sich einen Eindruck verschaffen.

Aber wie gesagt, am Anfang geht es erstmal darum, immer besser zu werden und viel gutes Referenzmaterial zu erschaffen. Wenn du das erledigt hast, bist du bereit für Schritt zwei.

2. Expertise und Können durch Content unter Beweis stellen

Im zweiten Schritt geht es jetzt darum, dir eine gewissen Online-Präsenz aufzubauen und dein Können unter Beweis zu stellen. nDas geht heutzutage definitiv am besten über Social Media

Mach dir auf den relevanten Plattformen einen Account und überlege dir, was du denn an sinnvollem Content posten kannst. Zum Beispiel könntest du Einblicke in deine Produktionen geben, über deine geschrieben Songs sprechen oder den anderen Musiker:innen auch Tipps zu diesen Themen geben.

Hier geht es jetzt nicht darum, deine Werke an sich zu vermarkten, sondern eher darum, dich als Experten zu positionieren. Du musst rüberbringen, was du machst und natürlich auch was du kannst. Poste einfach mal eine Zeit lang und probiere aus, was gut zu dir passt und gut ankommt.

Das alles passiert immer noch, bevor du wirklich in direkten Kontakt mit anderen Künstler:innen trittst. Fülle deine Kanäle einfach mal ein bisschen, sodass potenzielle Partner dort auch gute Inhalte finden.

3. Social Media zum Netzwerken nutzen

Im dritten Schritt geht es jetzt darum, dein Netzwerk zu etablieren. Du musst jetzt einfach Kontakt zu möglichst vielen potenziellen Kooperationspartnern aufbauen. Auch das geht heutzutage definitiv am besten über Social Media.

Gib in die Suche der Plattformen einfach mal ein paar Wörter, Hashtags oder ähnliches ein, die für dich relevant sind. Popmusik, Deutschrap Newcomer, Sängerin oder sonst irgendwas. Versuche einfach mal einige coole Accounts zu finden, zu denen deine Werke passen könnten und interagiere mit ihnen.

Biete ihnen aber noch nicht deine Songs oder sowas an, sondern bau einfach mal eine Beziehung zu ihnen auf. Folge ihnen, kommentiere regelmäßig bei ihren Posts und baue eine gewisse Verbindung auf.

Erst dann solltest du anfangen auch wirklich aktiv nach Künstler:innen für eine Zusammenarbeit zu suchen. Wenn du das nämlich zu früh machst, dann wirst du einen Großteil davon vergraulen. Wenn sie dich aber schon ein bisschen kennen, steigt die Wahrscheinlichkeit für eine Zusammenarbeit deutlich. Fang also nicht zu früh mit dem “verkaufen” an.

4. Klein anfangen und hocharbeiten

Der vierte Schritt ist dann einfach von klein zu groß hocharbeiten. Es macht wahrscheinlich überhaupt keinen Sinn, direkt an riesige Künstler:innen heranzutreten. Diese haben oft schon feste Partner oder suchen nach eher etablierten Songwritern oder Produzenten. Damit du für solche großen Kooperationen relevant wirst, musst du erstmal einige gute Releases ansammeln.

Fang also erstmal mit kleineren Künstler:innen an, sammle Erfahrungen wie so eine Zusammenarbeit funktioniert und baue dir ein Portfolio auf. Je mehr erfolgreiche Kooperationen du schon hattest, desto leichter kommst du auch wieder an neue Artists heran.

Arbeite also mit möglichst vielen verschiedenen Künstler:innen zusammen, baue die Reichweite bzw. Größe immer weiter aus und dann kommst du irgendwann an die ganz großen Artists ran. Wenn du einen guten Job machst, dann empfehlen dich deine Partner auch weiter und es kommen immer einfacher gute Kooperationen zustande.

5. Spezialisierung/Fokus entwickeln

Und zu guter letzt würde ich dir als fünften Schritt empfehlen, dich nach und nach zu spezialisieren bzw. auf einen gewissen Bereich zu fokussieren. Es ist viel leichter dich zu etablieren, wenn du dir einen Ruf in einer bestimmten Nische aufbaust.

Anstatt in allen Bereichen ein bisschen unterwegs zu sein, solltest du dich meiner Meinung nach auf einen fokussieren. Die Künstler:innen wollen ja immer die besten Popsongs, die besten Trap Beats oder die besten sonst was. Das schaffst du nur, wenn du dich auf deine Stärken konzentrierst und dir damit einen guten Ruf aufbaust.

In der Regel wirst du das am Anfang noch nicht unbedingt wissen, deswegen solltest du ja auch zu Beginn sehr viel rumexperimentieren und möglichst viel kreieren. Aber mit der Zeit wird sich dann herausstellen, worin du wirklich gut bist und genau das würde ich dann ausbauen.

Im besten Fall such jemand nach einem Song oder Beat im Bereich X und denkt sofort an deinen Namen oder bekommt dich empfohlen. Das sollte definitiv dein langfristiges Ziel sein.

Das war jetzt mal so die Grundstrategie, die ich persönlich in dieser Situation verfolgen würde. Klingt natürlich alles leichter gesagt als getan, aber gerade durch Social Media und den Fortschritt im Bereich Musikproduktion, kannst du es heute definitiv schaffen! Bleib dran, geh die Sache sinnvoll an und erarbeite dir deinen Ruf.


Wenn dir dieser Beitrag geholfen hat, dann kannst du gerne noch weitere Artikel für Musiker:innen lesen, unsere YouTube-Videos anschauen oder uns auf Social Media folgen. Und natürlich sind wir auch sehr auf dein Feedback als Kommentar oder E-Mail gespannt! Danke und viel Erfolg!

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